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Social Media im Maschinenbau

14.04.2016 | id:12955848

Die Präsenz in sozialen Netzwerken ist Unternehmen heute extrem wichtig und Social Media ist aus dem Alltag der Maschinenbauunternehmen nicht mehr wegzudenken. Doch nach wie vor ist der Einsatz der „richtigen“ Aktivitäten und deren Erfolgsmessung eine Herausforderung für die Unternehmen. Dass Social Media nicht „nebenbei“ gemacht werden kann, bestätigten die 45 Teilnehmer beim Erfahrungsaustausch „Social Media im Maschinenbau“ am 12. April. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind durch geringe Kapazitäten und Ressourcen im Marketing und ein kleines Budget für Online-Aktivitäten nach wie vor erheblich eingeschränkt.

Um das Potential von Social Media-Maßnahmen bestmöglich nutzen zu können, war „Content Marketing“ ein wichtiges Stichwort beim Erfa. Ein Ziel des Content Marketing ist es, qualitativ hochwertige Inhalte zu erstellen und sie in relevanten Zielgruppen zu verbreiten. Ein Ziel des Social Media Marketing ist es, Unternehmen, Know How und Angebote in einer relevanten Zielgruppe bekannt zu machen und durch Kommunikation ein Bild des Unternehmens zur transportieren, bzw. sich ebenfalls in der Zielgruppe zu positionieren. Die Ziele liegen also eng beieinander, so lassen sich Synergien hervorragend nutzen. Es gilt also, mit packenden Inhalten die Zielgruppen zu informieren, inspirieren, unterrichten und zu unterhalten und so Interaktion zu generieren.

Beim zweiten Schwerpunkt des Erfas wurde deutlich: Wer im Web Erfolg haben möchte, der muss ihn messen. Viele Unternehmen scheitern jedoch an der Erfolgsmessung ihrer Social Media-Aktivitäten. Nutzungsverhalten und Reaktionsmuster werden so gut wie gar nicht systematisch erhoben und ausgewertet. Um den Erfolg einer Social Media-Kampagne zu beziffern, müssen Messgrößen stets in Abhängigkeit von den Zielen festgelegt werden. Gängige Messgrößen sind die Zahl der Fans und Follower, der Retweeds und Kommentare, der Leads, die Reichweite und die Verweildauer sowie die Tonalität. Google Tools wie Analytics und Search Console helfen bei der Analyse.

Der Praxisbericht des Automatisierungsherstellers Pilz zeigte schließlich die Möglichkeiten, eine internationale Messe über Social Media zu vermarkten. Messen können durch das Internet nicht ersetzt werden. Doch das Internet und insbesondere Social Media können Messen gut ergänzen und in der Kommunikationsstrategie als flankierende Maßnahme zum Erfolg führen. So ist das Social Web beispielsweise für Networking und Matching ein ideales Medium. Hinzu kommt die tagesaktuelle Berichterstattung durch die entsprechenden Kanäle – vom TV-Beitrag bis zum Twitter-Kanal. Messen werden somit zunehmend zu Medien-Events

Bildquelle : Fotolia

Engels, Astrid
Engels, Astrid
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