Industrie 4.0 – Qualifizierung 2025

Bernd Münstermann GmbH & Co. KG

Industrie 4.0 verändert die Arbeitswelt schon heute. Neue Inhalte und Methoden müssen daher in die Aus- und Fortbildung integriert werden, Themen wie Cyberphysische Systeme, Robotik und Social Media spielen für die vernetzte Produktion eine entscheidende Rolle – das sind zentrale Ergebnisse der VDMA-Studie „Industrie 4.0 – Qualifizierung 2025“. Die Universität Hohenheim unter der Leitung von Prof. Dr. Sabine Pfeiffer hat die Studie im Auftrag des VDMA erstellt.

Die Studie „Industrie 4.0 – Qualifizierung 2025“ untersucht die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die Qualifizierung im Maschinen- und Anlagenbau. Im Mittelpunkt stehen  die Anforderungen an die berufliche Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt in den gewerblich-technischen Berufen. Hierzu wurden bestehende Datensätze aus Erwerbstätigenbefragungen analysiert und Qualifizierungs-Verantwortliche in VDMA-Mitgliedsunternehmen online befragt. Darüber hinaus wurden 35 Einzelinterviews und fünf Gruppendiskussionen in Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus durchgeführt. Die Studie kombiniert damit quantitative und qualitative Methoden und ermöglicht so intensive Einblicke in eine komplexe Materie.
 

Belegschaft gut gerüstet – mehr Produktionstechnologen ausbilden

Quelle: Andreas Amann

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Maschinen- und Anlagenbau sind hervorragend qualifiziert, können mit Komplexität umgehen und sind daher für Industrie 4.0 gerüstet“, so das Fazit der Leiterin der Studie, Prof. Dr. Sabine Pfeiffer. Die Studie zeigt aber auch, dass die Belegschaft kontinuierlich weiterqualifiziert werden muss. Bestehende Berufsbilder, wie zum Beispiel der Mechatroniker oder der Industriemechaniker, sollten für die Ausbildung inhaltlich an die Erfordernisse von Industrie 4.0 angepasst werden. Neue Berufe sind aktuell nicht gefragt. Zum Beispiel mit dem Berufsbild des Produktionstechnologen existiert bereits heute ein geeigneter „Industrie 4.0-Beruf“.

Kontakt:
Dr. Jörg Friedrich
VDMA Bildung
Telefon +49 69 6603-1935
E-Mail joerg.friedrich@vdma.org,