Ausbildungsverantwortliche

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Der Erfa-Kreis für Ausbildungsverantwortliche in Baden-Württemberg traf sich am 21. Mai bei der Firma Schunk in Lauffen zu den Themen Digitalisierung und Ausbildung sowie Nachwuchsfindung.

Die Arbeitswelt verändert sich und mit ihr das Anspruchsdenken der Auszubildenden. Zudem nimmt durch steigenden Wettbewerb die Bindung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ab. Die Rahmenbedingungen, unter den heute Arbeiten möglich ist, haben sich bereits und werden sich künftig noch stärker verändern. Projektorientiertes Arbeiten nimmt zu, ebenso die Entkoppelung von Arbeitszeit und Arbeitsort.

Diese Konstellation bewegte das Unternehmen Schunk dazu, sich für die berufliche Bildung neu aufzustellen. Andreas Müller, Ausbildungsleiter bei dem Lauffener Spezialisten für Greiftechnik, schilderte, wie sich das Unternehmen auf neue Azubi-Generationen eingestellt hat. Hierzu gehören z.B. der verstärkte Einsatz moderner Endgeräte, digitale Unterweisungen wie auch die verstärkte Bildung von Arbeits- und Prjektgruppen. Ein Ausbilder sei in der heutigen Zeit zudem als Lernbegleiter zu sehen, der nicht nur rein fachliche Fähigkeiten besitzt, sondern auch in pädagogischer Hinsicht geschult sein sollte. Er müsse auf dem neuesten Stand der Technik sein, um als als Wissensträger fungieren zu können.

Der Nachmittag stand im Zeichen der Nachwuchsfindung für technische Berufsbilder. Die Abteilung Bildung des VDMA hat im Februar einen Handlungsleitfaden rund um Best Practices aus dem Maschinenbau veröffentlicht, der als Grundlage einer lebhaften Diskussion unter Moderation von Stefan Grötzschel, VDMA, diente. Der Handlungsleitfaden fasst zum ersten Mal die gesamte Bildungsbiographie von KiTa bis Ausbildungsstart zusammen und gibt praktische Tipps, wie während jeder Station die Lust auf Technik entfacht werden kann.

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