Aktuelle Themen

Neufassung EU-Entsende-Richtlinie und Entsenderecht Schweiz und Frankreich

18.02.2018 Der Handel mit Gütern erfordert oft die Entsendung von Mitarbeitern über Landesgrenzen hinweg. Eine Neufassung der EU-Entsende-Richtlinie sieht vor, dass für Entsandte und Einheimische künftig grundsätzlich die gleichen Regeln zur Vergütung gelten. Der Maschinenbau als stark exportorientierte Branche wäre von dieser Neuregelung besonders betroffen. Der VDMA Baden-Württemberg hat daher die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gebeten, sich im Rahmen der Möglichkeiten der baden-württembergischen Landesregierung für die Unter-nehmen einzubringen.

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Tarifeinigung mit Licht und Schatten

06.02.2018 Mit Blick auf die heutige Tarifeinigung in der Metall- und Elektroindustrie kommentiert der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dr. Dietrich Birk: „Vor dem Hintergrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung ist es für uns ein wichtiges Signal, dass Betriebe mit deutlich mehr Beschäftigten 40-Stunden-Verträge abschließen können. Damit werden Kapazitäten bei Bedarf erweiterbar. Nach unserer Erfahrung ist das auch im Sinne der Arbeitnehmer. Die Möglichkeit zur Mehrarbeit wird aus finanziellen Gründen oftmals gerne angenommen.“

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Themenschwerpunkt Industrie 4.0
Themenschwerpunkt Additive Manufacturing
Ansprechpartner

Dr. Dietrich Birk

Geschäftsführer VDMA Baden-Württemberg, Unternehmensführung, Personalmanagement, Wirtschaftspolitik, Konjunktur

Tel.: 

0711 228 01 12


Fax: 

0711 228 01 24


dietrich.birk@vdma.org

KurzPositionen
KurzPosition: Maschinenbau braucht aktive Außenwirtschaftspolitik
 

29.01.2018

Der deutsche Maschinen- und Anlangenbau ist existenziell abhängig sowohl vom Export aus Deutschland heraus als auch von eigenen Aktivitäten direkt vor Ort in ausländischen Märkten. Über 40 Prozent der deutschen Produktion gingen 2017 direkt aus Deutschland in Drittstaaten außerhalb der EU. Wirtschaftlicher Wohlstand und soziale Sicherheit in Deutschland hängen von der Außenwirtschaft ab. Aufgabe der Außenwirtschaftspolitik ist es, den Export und Auslandsinvestitionen zu stärken.

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KurzPosition: Innovationsagenda für Deutschland
 

26.09.2017

Deutschland hat gewählt – nach einem Wahlkampf, der wichtige wirtschaftspolitische Themen weitgehend ausblendete. Der Koalitionsvertrag muss dieses Versäumnis jetzt nachholen, das heißt er muss Themen auf die Agenda der neuen Bundesregierung setzen, die neue Chancen für den industriellen Mittelstand eröffnen und Innovation voranbringen.

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KurzPosition: Arbeitszeit zukunftsfähig gestalten
 

29.08.2017

Die fortschreitende Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau macht eine flexible Gestaltung der Arbeitszeit nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Davon können Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen profitieren. Voraussetzung ist allerdings, dass sich die Flexibilisierung in erster Linie an betrieblichen Notwendigkeiten orientiert.

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KurzPosition: Degressiv Abschreiben erleichtert auch Digitalisierung
 

13.11.2017

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau rüstet die ganze Welt erfolgreich mit Investitionsgütern aus, gleichzeitig droht die Modernisierung ausgerechnet hierzulande mangels Investitionen zurückzufallen. Das ist schon deshalb fatal, weil der Anteil digitaler Komponenten stetig steigt. Um der Investitionszurückhaltung zu begegnen, bedarf es eines echten Anreizes für mehr Investitionen. Kurz: Es ist Zeit für eine dauerhafte Wiedereinführung der degressiven Abschreibung.

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KurzPosition: Steuerliche Forschungsförderung einführen
 

12.12.2017

Der internationale Erfolg des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus basiert auf Innovation. Forschung und Entwicklung liegen daher im ureigenen Interesse der Unternehmen. Dennoch ist die Innovationsbeteiligung in der deutschen Wirtschaft seit einigen Jahren rückläufig. Noch am geringsten ist der Rückgang bei großen Unternehmen. Die Innovationspolitik kann zu einem starken Produktionsstandort Deutschland beitragen. Zu einer zeitgemäßen Innovationspolitik gehört auch die steuerliche Forschungsförderung.

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KurzPosition: Arbeit 4.0 – Qualifizieren, aber richtig
 

23.03.2017

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gewährleistet, dass die Digitalisierung der Produktion für die gesamte Industrie zu einem Erfolg wird. Dabei sind die Unternehmen mehr als je zuvor auf exzellent ausgebildete Fachkräfte angewiesen. In der Arbeitswelt 4.0 bekommt Wissen aber eine kürzere Halbwertzeit, entsprechend wächst die Notwendigkeit auch zur Fort- und Weiterbildung. Qualifizierung muss aber möglichst praxisnah erfolgen und darf nicht am Arbeitsmarkt vorbei organisiert werden.

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