Starker Jahresendspurt: Zuwachs um 13 Prozent von Januar bis November

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Der baden-württembergische Maschinenbau legt einen starken Jahresendspurt hin. Die Auftragseingänge wachsen im November 2017 um 26 Prozent gegenüber Vorjahresmonat. Über den gesamten Zeitraum Januar bis November fällt der Zuwachs mit 13 Prozent ebenfalls positiv aus. Dieser Zuwachs wird vor allem durch die Auslandsorder getragen (+18 Prozent). Die Bestellungen aus dem Inland fallen im Vergleich dazu nach wie vor zu schwach aus (+5 Prozent).

„Die Entwicklung bei den Auftragseingängen zeigt im Jahresverlauf 2017 klar nach oben, das Inland bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Beim Umsatz dürfte der baden-württembergische Maschinenbau die 80 Mrd. Euro-Marke knacken“, sagt VDMA-Geschäftsführer Dr. Dietrich Birk. „Im neuen Jahr wird sich das Exportwachstum aller Voraussicht nach verlangsamen. Zuwachsraten bei den Ausfuhren nach China von 25 Prozent werden kaum noch einmal zu erreichen sein. Der Brexit oder die laufende Tarifrunde führen zu Unsicherheiten und können die konjunkturelle Entwicklung belasten“, sagt Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer VDMA Baden-Württemberg.

Wichtig sei nun, die Rahmenbedingungen für ein stabiles Inlandsgeschäft weiter zu stärken. Dazu gehörten unter anderem der flächendeckende Aufbau eines Gigabit-Netzes, die Einführung der Steuerlichen Forschungsförderung sowie eine Arbeitsmarktpolitik und ein Arbeitsrecht, die sich an der unternehmerischen Praxis orientierten.