Industrie besorgt um freien Welthandel

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Der VDMA setzt sich für freien Welthandel ein. Anlässlich der Eröffnung der Hannover Messe 2018 sagt der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dr. Dietrich Birk, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung: "Europa kann wichtige Überzeugungsarbeit leisten und eine Vermittlerrolle zwischen den USA und China einnehmen".

Angesichts der engen Verflechtungen der Wirtschaftsbeziehungen weltweit müssten Europäer und Deutsche deutlich machen, welche Vorteile offene Märkte für den weltweiten Wohlstandsgewinn haben. Strafzölle und andere Handelsbeschränkungen gefährdeten dagegen das positive Klima. "Wie müssen die USA und China dazu bekommen, dass die international vereinbarten Spielregeln des Welthandels eingehalten werden", sagt Birk weiter.

Die allgemeine wirtschaftsliche Situation des Maschinenbaus war ebenfalls Thema des Interviews. Die Geschäfte liefen derzeit zwar sehr gut, der Mittelstand dürfe jedoch nicht technologisch zurückfallen: "Wichtig ist deshalb, dass der Wissens- und Technologietransfer aus Hochschulen und Instituten für den industriellen Mittelstand noch besser nutzbar gemacht wird", fordert Birk. 

Link zum Artikel vom 23. April 2018: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.interview-mit-maschinenbau-landeschef-birk-der-mittelstand-faellt-bei-forschung-zurueck.13d91c24-f83c-44b2-b726-1e239d9152b3.html