Baden-württembergischer Maschinenbau steigert Ausfuhren um 8,4 Prozent

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Der baden-württembergische Maschinenbau hat im vergangenen Jahr Waren im Wert von rund 41,3 Mrd. Euro exportiert. Dies entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr.

Die USA waren wie bereits in den Vorjahren wichtigster Einzelmarkt. Der baden-württembergische Maschinenbau exportierte Waren im Wert von knapp 5 Mrd. Euro in die Vereinigten Staaten und erzielte damit einen Zuwachs von 9 Prozent gegenüber Vorjahr

Noch deutlicher fallen die Zuwächse beim zweitgrößten Einzelmarkt China aus. Baden-Württemberg führte Maschinen und Anlagen im Wert von 4,5 Mrd. Euro in die Volksrepublik aus. Gegenüber dem Jahr 2016 entspricht das einer Steigerung von rund 23,5 Prozent.

Die beiden stärksten EU-Märkte Frankreich (Platz 3 der Exportrangliste) und Italien (Platz 4) sind mit 5 % bzw. 12 % spürbar gewachsen. Erfreulich waren auch die zweistelligen Zuwächse nach Mexiko (+24,6%) sowie Russland (+22 %).

Ein deutlicher Verlierer unter den Märkten ist nicht auszumachen. Alleine die Exporte in die Türkei gingen um 5 Prozent zurück. Großbritannien konnte sich – anders als im Bund – sogar um einen Platz in der Exportrangliste verbessern. Das Land steht 2017 mit einem Liefervolumen von knapp 1,9 Mrd. Euro auf dem fünften Platz. (Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg)