STARTUP THE FUTURE öffnet Türen

Allianz Industrie 4.0

26 Tech-Startups mit Lösungen für die Industrie aus ganz Europa trafen am 29. Januar 2019 in Ludwigsburg auf über 200 Entscheidungsträger aus mittelständischen Maschinenbauunternehmen.

Immer mehr mittelständische Maschinenbauer beschreiten durch Kooperationen mit Tech-Startups neue Innovationspfade. Der Hintergrund: Der durch die Digitalisierung eingeleitete Wandel vollzieht sich in Zeitraffer. Bestehende technologische Kompetenzen reichen nicht mehr aus, um zukünftig auf dem Markt bestehen zu können, sondern müssen um neue Fähigkeiten und Technologiefelder ergänzt werden. Tech-Startups stellen mit ihren innovativen und bisweilen unkonventionellen Ideen ideale Innovationspartner dar.

Um die Kontaktanbahnung zwischen etablierten und jungen Unternehmen zu erleichtern, haben VDMA und Allianz Industrie 4.0 das Format „STARTUP THE FUTURE“ ins Leben gerufen. Im Zentrum der Veranstaltung steht der persönliche Kontakt von Unternehmer zu Unternehmer. „Der persönliche und direkte Austausch ist die Grundvoraussetzung für die Anbahnung einer vertrauensvollen und erfolgsversprechenden Zusammenarbeit“, erläuterte Dr. Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, das Konzept.

Bei der Veranstaltung am 29. Januar 2019 im GETRAG-Areal in Ludwigsburg - bereits das zweite Event nach 2017, damals im Römer-Kastell in Stuttgart - haben sich nun 26 handverlesene Startups aus dem nationalen und internationalen Umfeld vorgestellt mit Lösungen, die sich speziell an den Maschinen- und Anlagenbau richten. Henrik A. Schunk, Geschäftsführender Gesellschafter der Schunk GmbH & Co. KG und VDMA-Vizepräsident, zeigte sich begeistert: „Mit 26 neuen und spritzigen Ideen innerhalb eines Tages konfrontiert zu werden, ist nicht nur sehr inspirierend, sondern auch aus Effizienzgründen hervorragend.“

Das Konzept von STARTUP THE FUTURE gliedert sich dabei in die Startup-Aktivitäten des Landes Baden-Württemberg ein. „Baden-Württemberg ist unter den Top drei Gründungs-Hotspots in Deutschland und unsere Gründer haben im Vergleich zu vielen anderen Regionen vor allem B2B-Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft im Fokus. Dabei ist ein deutlicher Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf die Geschäftsmodelle von Startups erkennbar, was sich auch bei den sich hier präsentierenden Startups zeigt“, resümierte Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg.