Umsatz im Südwest-Maschinenbau wächst 2018 um 3 Prozent

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Der Maschinenbau in Baden-Württemberg hat 2018 seinen Umsatz um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr auf einen Rekordwert von 85,4 Milliarden Euro gesteigert. Gemessen am Gesamtumsatz des deutschen Maschinenbaus stammt fast jede dritte Maschine aus Baden-Württemberg.

  • Rekordwert von 85,4 Milliarden Euro erreicht
  • USA verteidigen Spitzenposition als Exportmarkt vor China
  • Belegschaften kräftig ausgebaut

Der Auftragseingang legte im Gesamtjahr 2018 um 4 Prozent zu, die Exporte des baden-württembergischen Maschinenbaus um 3,2 Prozent. Somit wurden 2018 Maschinen und Anlagen im Wert von knapp 43 Milliarden Euro aus dem Südwesten in den Weltmarkt exportiert. Dabei stiegen die Ausfuhren in die USA um 6 Prozent. Die Vereinigten Staaten sind damit weiterhin wichtigster Einzelmarkt der Maschinenbauer im Land. Der zweitgrößte Exportmarkt China legte um 10 Prozent zu.

Ausbau der Belegschaften

Die Unternehmen setzten wie auch in den Vorjahren auf einen kräftigen Ausbau ihrer Belegschaften. Der Maschinenbau im Südwesten beschäftigte 2018 rund 348.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was einem Zuwachs von 4 Prozent oder 13.300 Personen gegenüber Vorjahr entspricht. Hierbei sind erstmals auch die Beschäftigten im Bereich Reparatur und Installation von Maschinen mit eingerechnet. 

Nachlassende Dynamik im zweiten Halbjahr 2018

„Der Maschinenbau im Land schreibt seine Erfolgsgeschichte auch 2018 fort. Allerdings konnte die ursprüngliche Prognose des VDMA Baden-Württemberg  von 6 Prozent Wachstum nicht erreicht werden. Gründe hierfür waren eine nachlassende Dynamik im zweiten Halbjahr sowie Produktionsbehinderungen, die beispielsweise durch einen Mangel an Arbeitskräften entstanden sind“, sagte der Geschäftsführer des VDMA Baden-Württemberg, Dr. Dietrich Birk. Zuletzt waren die Auftragseingänge ins Minus gerutscht.

Ausblick 2019

 „Für den weiteren Jahresverlauf 2019 sind wir aufgrund der hohen Auftragsbestände in den Unternehmen vorsichtig optimistisch. Allerdings dürfte das Wachstum vor dem Hintergrund ungelöster Handelsstreitigkeiten sowie der Unsicherheiten rund um den Brexit geringer ausfallen als im Vorjahr“, erläuterte Dr. Birk weiter.

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