Ingenieure im Bereich Forschung und Entwicklung - weiterhin gesucht?

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Seit Mai 2019 läuft die aktuelle Ingenieurerhebung unter den VDMA Mitgliedsunternehmen an. In Baden-Württemberg geht Ihnen ab dem 24. Juni der Fragebogen zu. Arbeitet fast jeder zweite Ingenieur im Bereich Forschung, Entwicklung und Konstruktion? Hat sich die Zahl der Ingenieure ähnlich wie die der Beschäftigten in Maschinenbauunternehmen entwickelt? Und welche Qualifikationen zählen? Hier sind Ihre Zahlen gefragt.

Rückblick

Im Jahr 2016 waren insgesamt 190.000 Ingenieure im Maschinenbau beschäftigt. Die Ingenieurquote lag damals bei 16,7 Prozent. Allein im Bereich Forschung, Entwicklung und Konstruktion waren 91.000 Ingenieure tätigt. Laut dem Stifterverband haben im Maschinenbau die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zugenommen, dies geht mit einem Anstieg der Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung einher. Daher sollte auch der Anteil der Ingenieure im Bereich Forschung, Entwicklung und Konstruktion gestiegen sein.

Insgesamt sahen 57% der befragten Mitgliedsunternehmen eine zunehmende Entwicklung für die nächsten fünf Jahre. Für die Zeitspanne von 2016 bis 2018 wollten 77,6 Prozent neue Ingenieure für die Forschung einstellen. Damals sorgten sich die Unternehmen bereits um ein ausreichendes Angebot. Nur 36,3 Prozent erwarteten, dass Sie ihren Bedarf entsprechend decken können. Somit stellt sich die Frage, inwieweit der Bedarf gedeckt wurde und wo die Bedarfe in Zukunft liegen.

Ingenieurerhebung 2019

Neben der Auswertung für den Maschinenbau in Deutschland wird auch eine Landesverbandsauswertung erfolgen. Insgesamt werden Fragen zum Themenbereich Aktueller Stand und zukünftiger Bedarf an IngenieurenZusammensetzung der beschäftigten Ingenieure und Ingenieure für Industrie 4.0 und Vakanzzeit abgefragt. Besonders interessant ist für die teilnehmenden Mitgliedsunternehmen die Auswertung des Einstiegsgehalt. Diese Auswertung steht exklusiv den Beantwortern der Frage 15 der Ingenieurerhebung zu.