Spitzengespräch zur Konjunkturentwicklung

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„Der Aufschwung ist vorerst vorbei – wir müssen uns auf schwierigere Zeiten einstellen.“ Mit diesem Statement eröffnete Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Wirtschafts- und Arbeitsministerin in Baden-Württemberg, am 16. September ein Konjunktur-Spitzengespräch unter Beteiligung des VDMA in Stuttgart.

Auf Einladung des Wirtschaftsministeriums haben sich  die Spitzen des VDMA Baden-Württemberg, des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, der IG Metall Baden-Württemberg, des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages, des Baden-Württembergischen Handwerkstags, der Landesbank Baden-Württemberg und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit getroffen, um die Konjunkturentwicklung zu analysieren, frühzeitig Handlungsfelder zu identifizieren und über mögliche politische Maßnahmen und passgenaue Instrumente zu beraten.

Dr. Mathias Kammüller, der Vorsitzende des VDMA Baden-Württemberg, betonte dabei: „Nach neun Jahren stabilen Umsatzwachstums verbunden mit einem starken Beschäftigungsaufbau hat sich die Auftragslage im baden-württembergischen Maschinenbau zuletzt deutlich abgeschwächt. Die Branche spürt derzeit eine weltweite Investitionszurückhaltung. Zugleich verlangen strukturelle Herausforderungen wie Digitalisierung und Elektromobilität nach strategischen Antworten.“

Vor diesem Hintergrund werde die Weiterqualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und des Standorts zu sichern und zukunftsfähig auszubauen. „Die Industrie benötigt zudem klare politische Impulse für Wachstum, zum Beispiel durch Bürokratieabbau, mehr Flexibilität beim Thema Beschäftigung und den unermüdlichen Einsatz für offene Märkte“, so Kammüller weiter.

Die Statements aller Partner finden Sie in anhängender Presseinformation sowie die Gemeinsame Abschlusserklärung finden Sie im Anhang.

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