Überblick baden-württembergischer Maschinenbau

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Wie hat sich der Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2019 entwickelt? Welche Veränderungen gab es im Vergleich zum Vorjahr?

 

Auftragseingang 2019
im Vergleich zu 2018

Minus 13 Prozent

Umsatz 2019*
 

83,1 Mrd. Euro (entspricht einem Rückgang von 2,7 Prozent ggb. 2018)
Beschäftigte 2019*  352.034 Personen (Zuwachs von 3.200 Personen im Jahresmittel ggb. 2018) 
Exportwert 42,3 Mrd. Euro (Minus von 2,3 Prozent ggb. 2018) 
Produktion 65 Mrd. Euro (Minus von 2 Prozent ggb. 2018)

(*Betriebe mit mehr als 20 Beschäftigten, WZ 2008 (28, 3312,3320: Maschinenbau; Reparatur, Instandhaltung, Installation von Maschinen, Datenquelle: Statistisches Landesamt, VDMA)

Vor dem Hintergrund technologischer Transformationsprozesse und globaler Handelsdispute musste der exportorientierte Maschinenbau in Baden-Württemberg bereits vor Corona deutliche Einbußen hinnehmen. Der Umsatz 2019 sank im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 83 Milliarden Euro.

Der Auftragseingang schrumpfte um 13 Prozent, die Exporte blieben 2,3 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau. In der vergangenen Dekade erwies sich der Maschinenbau als echter Jobmotor, auch 2019 wurden noch Stellen aufgebaut. Inzwischen sind die Bremsspuren aber deutlich sichtbar. Im Februar 2020 beschäftigten die Firmen im Land rund 3000 Menschen weniger als im Vorjahresmonat.

Auch der Auftragseingang im ersten Quartal 2020 sendete mit einem Rückgang von 4 Prozent gegenüber Vorjahr keine positiven Signale.