Mobile Arbeit und Home-Office bereits gängige Praxis!

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Home-Office wird in den Maschinenbau-Unternehmen überall dort, wo es möglich und umsetzbar ist, auf breiter Fläche durchgeführt. Laut einer aktuellen Umfrage des VDMA unter 1.000 Mitgliedsunternehmen arbeitet derzeit lediglich noch gut die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben.

Alle anderen Beschäftigten sind aufgrund von Homeoffice-Regelungen, Kurzarbeit oder dem Abbau von Zeitarbeitskonten nicht vor Ort. Insgesamt liegt der Home-Office-Anteil im Maschinen- und Anlagenbau bei 30 Prozent aller Beschäftigten. Bei mehr als einem Drittel der befragten Unternehmen (35 Prozent) wurde die Home-Office-Quote im Vergleich zum Lockdown im Frühjahr 2020 weiter erhöht. Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier. 
 
Das Wohl der Beschäftigten steht für die Unternehmen an erster Stelle. Dazu wurden von Beginn der Pandemie an die internen Abläufe äußerst genau an die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln angepasst. Die Unternehmen sind mit Sicherheit also kein Hort für Ansteckung.

Bei aller Vorsicht muss klar sein, dass die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau vielfach nur laufen kann, wenn Menschen in den Werkshallen sind. Der VDMA setzt sich in Land un Bund für diese differenzierte Betrachtung der Lage durch die Politik ein. So darf die Verordnung des Bundesarbeitsministers, die nun ein Recht auf den Einsatz am häuslichen Schreibtisch zunächst befristet bis zum 15. März 2021 durchsetzen will, kein Einstieg in einen unbefristeten Anspruch auf Home-Office sein.